Geistliche Gesundheit zeigt sich in innerer Erneuerung, die nach aussen wirkt. Spürbarer Frieden, Sanftheit im Ton, Geduld im Konflikt, spürbare Liebe im Miteinander. Man riecht die Frucht, noch bevor man sie sieht.
Man sieht sie nicht auf den ersten Blick. Die (Geistes-)Frucht zeigt sich im kleinen: im Ton, den du wählst, wenn ein Gespräch schwierig wird. In der Geduld, die du aufbringst, wenn eigentlich keine mehr da ist.
Die Bibel beschreibt das nicht als Leistung, sondern als Wachstum: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen." Nicht an ihrer Fassade, sondern an dem, was mit der Zeit sichtbar wird. Ein guter Baum trägt nicht deshalb Frucht, weil er sich anstrengt. Er trägt Frucht, weil er gesund und verwurzelt ist.
Deshalb ist die Feige für uns mehr als ein schönes Bild. Sie zieht sich durch alle drei Düfte. Mal als grünes Blatt, mal als Frucht, mal ganz leise im Hintergrund.
Sie erinnert uns an den Feigenbaum und an die Frage, die dahintersteht: Findet Jesus Frucht an unserem Baum? Nicht nur das, was man von aussen sieht, sondern die Frucht, die im Alltag wächst. In unseren Entscheidungen, in der Art, wie wir lieben, dienen und mit anderen Menschen umgehen.
So trägt jeder unserer Düfte etwas von der Feige in sich. Als leise Erinnerung daran, dass auch unser Leben Frucht tragen soll.
Vielleicht ist das die eigentliche Frage hinter „geistlicher Gesundheit". Die Frage ist, ob du verwurzelt bist. Der Rest folgt.
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